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Buchrezension: Pflanzen bestimmen nach Tabellen – Der sichere Einstieg

Von Otto Schmeil, 126. Auflage, bearbeitet von Michael Koltzenburg

Von Julia

Das kleine Heftchen: Pflanzen bestimmen nach Tabellen besticht durch sein kompaktes Format und kann so problemlos in fast jeder Tasche mitgenommen werden. Doch ermöglicht es tatsächlich den versprochenen sicheren Einstieg?

Das Heft erscheint bereits in der 126. Auflage und orientiert sich an dem Bestimmungsbuch „Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder“. Auf 80 Seiten finden sich eine Übersichtstabelle die zu sechs weiteren Tabellen führt, sowie ein Teil mit den wichtigsten Familien aufgeteilt nach Pteridophyten, Gymnospermen und Angiospermen. Dadurch ist es sowohl möglich, ohne Idee eine unbekannte Art zu bestimmen, als auch direkt bei der vermuteten Familie anzufangen. Es gibt aber teilweise auch Doppelungen zwischen den Teilen und nicht immer ermöglicht der folgende Teil eine genauere Bestimmung. Insgesamt können über 250 Arten bestimmt werden und die Auswahl der Arten beinhaltet größtenteils die Auswahl für die Zertifikatsprüfungen Feldbotanik Bronze.

Positiv hervorzuheben ist die kurze Einführung, in der die wichtigsten Begrifflichkeiten auf sechs Seiten erklärt werden, ohne Leser*innen direkt mit viel Theorie abzuschrecken. Das Heft eignet sich sehr gut dazu, gefundene Arten bis auf Gattungsebene zu bestimmen und die häufigsten Arten lassen sich auch bis auf Artebene bestimmen. Seltene Arten sind nicht immer enthalten, aber darauf wird im Vorwort auch verwiesen und ist bei dem kompakten Format auch nicht anders zu erwarten. Um sicherzugehen, dass nicht mit einer seltenen Schwesternart vertauscht wird, müsste also immer noch ein umfassenderes Begleitbuch mitgenommen werden.

Wie bei anderen Büchern auch, werden erst viele Sondermerkmale von einzelnen Arten abgefragt, bevor es zu den Merkmalen von Gattungen kommt. Dadurch sind die ersten Bestimmungen etwas mühselig. Die 166 sehr detailgetreuen Schwarz-Weiß Zeichnungen zeigen jeweils nur einzelne Merkmale. Hier empfiehlt es sich also ebenfalls, ein ergänzendes Buch mit Zeichnungen oder Fotos der ganzen Pflanzen zur Überprüfung zu nutzen, ob die entschlüsselte Art zum betrachteten Exemplar passt. Teilweise werden Merkmale abgefragt, die nur zu bestimmten Zeiten, wie nach der Blüte, erkennbar sind. Außerdem gibt es auf Seite T26 einen Fehler in der Nummerierung: das erste 75 und 76 muss 71 und 72 heißen.

Insgesamt ist das Buch für einen allerersten Einstieg in die dichotome Bestimmung insbesondere häufiger Arten geeignet, stößt aber schnell an seine Grenzen und sollte durch weitere Bestimmungsliteratur ergänzt werden.

Seminar auf Hallig Hooge

Im September diesen Jahres haben wir ein sehr schönes Seminar auf Hallig Hooge verbracht. Vom 20. bis 28. haben wir eine Woche lang die Hallig unsicher gemacht und sehr viel erleben, entdecken und kennenlernen können. Das Wetter war anfangs super und wurde dann immer wechselhafter bis es am Abfahrtstag teilweise in strömen regnete.
Mit mal mehr und mal weniger Leuten waren wir vor Ort und eine tolle, bunt durchmischte Gruppe. Untergekommen sind wir im Seminarhaus der Schutzstation Wattenmeer,

Kaiserstuhlseminar 2018

Kaiserstuhl-Seminar vom 05.- 12.08.2018

Wann: 05. – 12. August 2018
Wo: Oberbergen
Was: Möchtest du diesen Sommer garantiert Sonne haben? Dann entdecke mit uns den Kaiserstuhl! Ein Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs, die wärmste Gegend Deutschlands mit Trockenrasen, Hohlwegen, Eichenwäldern, natürlichen Thermalquellen, Steinbrüchen… Wir werden die Umgebung erkunden, die aufgrund ihrer Besonderheit viele wärmeliebende Arten wie Flaumeiche, Gottesanbeterin, Bienenfresser und einiges mehr beherbergt. Freue dich auf ein gemütliches Beisammensein in Oberbergen mitten im Kaiserstuhl, gemeinsames Kochen und abends Gitarre spielen.

Seeburger See 2018

Wochenendseminar am Seeburger See vom 14.-16.9.2018

Wann: 14.-16.9.2018
Wo: Seeburger See
Was: Im September wollen wir vom gemeinsam die Flora und Fauna des Seeburger Sees erkunden. Dafür starten wir mit einer Radtour von Göttingen aus und fahren gemeinsam zum See (ca. 25 km). Dort angekommen erwartet uns ein gemütlicher Campingplatz, wo wir 2 Nächte übernachten. In Seeburg haben wir verschiedene Möglichkeiten: wir können um den See wandern, kleinere Radtouren in der Umgebung unternehmen, oder vom Steg aus gemütlich Vögel beobachten. Zu der Jahreszeit können wir auf Fischadler, Tüpfelsumpfhuhn und viele Limmikolen hoffen!

Northeimer Seenradtour

Northeimer Seenradtour am 11.11.2018

Wann: 11. November 2018
Wo: Von Göttingen aus
Was: Wie seit mehreren Jahren wollen wir auch dieses Jahr eine Tour zu den Northeimer Seen mit dem Fahrrad unternehmen um dort Flora und Fauna entdecken.

Anmeldung und Infos: Bei der Göttinger Ortsgruppe

Herbstseminar im Taunus

Wann: 30.09.- 03.10.
Wo: Taunus
Was: Hast du Lust mit uns den Taunus zu erkunden? Wir werden mitten auf dem Taunuskamm im Taunusobservatorium übernachten. Vor Ort suchen wir Tagsüber in den umliegenden Wälder nach Allerlei (Ich habe gehört um die Jahreszeit sollen die Pilze sprießen…). Die Natur der ersten Herbsttage will entdeckt werden. Nachts können wir bei Sternenhimmel am Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen. Je nach Lust, Laune und Wetter werden wir auch das wieder aufgebaute Römerkastell Saalburg besichtigen, aus den Äpfeln der hiesigen Streuobstwiesen Apfelgelee kochen, oder kleinen naturkundlichen Vorträge lauschen.
Alle haben die Möglichkeit das Programm mitzugestalten. Sei es durch eigenes Wissen, gute Laune oder durch einen kleinen naturkundlichen Vortrag.

Anmeldung und Infos bis 16.09.:
Bei Hannes und Enno

Vögel und Schnecken am Steinhuder Meer

Herbstlager vom 16. bis 18. Oktober 2015

Das Steinhuder Meer stellt einen wichtigen Rastplatz für viele Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden dar. Welche Arten es für einen Zwischenstopp an diese große Wasserfläche verschlägt, wollen wir am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober herausfinden. Auch die Uferzone und das angrenzende Moor möchten wir genauer unter die Lupe nehmen, denn im Herbst gibt es hier noch spannende Pflanzen und Schnecken zu entdecken.

Wildkräuterwanderung

Pfingstseminar in der Uckermark vom 6. bis 9. Juni

Die Uckermark! Wo ist das doch gleich? Richtig, im nordöstlichen Brandenburg. Eine dünn besiedelte Gegend, in der die Landwirtschaft weite Flächen einnimmt, die aber immer wieder von Wäldern und Seen durchbrochen werden. Als Relikte der letzten Eiszeit machen die unzähligen Seen den besonderen Charme dieser Gegend aus.

Ab auf die Alb!

Pfingstlager in Kolbingen auf der Schwäbischen Alb vom 6. bis 9. Juni 2014.

Über Pfingsten wollen wir uns die Alb mal ein bisschen genauer anschauen. Felskanten, Tropfsteinhöhlen und die Donau sind interessante Lebensräume, die es sich genauer anzuschauen lohnt. Um Pfingsten ist die Vegetation auf ihrem Höhepunkt und man findet u.a. eine große Vielzahl an Orchideen und anderem interessantem Gewächs auf der Alb.

 

Die Schwäbische Alb ist das zweite Gebirge in Baden-Württemberg, neben dem allseits bekannten Schwarzwald. Allerdings unterscheidet sich die Alb sehr von diesem, da sie eine Hochebene ist und der Untergrund Muschelkalk. Somit ist die Alb ein echter naturräumlicher Kontrast zum Schwarzwald. Charakteristisch sind u.a. die vielen Wacholderheiden, die durch jahrhundertelange Beweidung entstanden sind.

Frühjahrsnatur am Weserstrand

28.02-02.03.14 in Höxter-Lüchtringen

» Hier gehts zum Exkursionsbericht

Ende Februar setzen im Weserbergland so langsam die ersten Spuren des Frühjahrs ein – zumindest die Balz der Eulen und Käuze hat begonnen. Unser Quartier wird die „Wandervogelhütte“ bei Höxter-Lüchtringen sein (ohne Strom und ohne fließend Wasser), wenige Meter von der Weser entfernt, doch mitten im Buchenwald am Rand des Sollings. Neben der Gemütlichkeit der Hütte wollen wir natürlich die Natur der Umgebung erkunden. Es warten die Weser, Baggerseen und natürlich viel Buchenwald auf uns. Als Schwerpunkt bietet sich die Vogelbeobachtung an, es besteht die Chance auf mehrere Eulenarten, erste Singvögel sowie durchziehende Wasservögel. Möglicherweise sind im Buchenwald auch schon erste Frühblüher zu sehen. Und man weiß ja nie, was einem sonst noch begegnen könnte, im Solling gibt es Wildkatzen und Luchse…

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