Kategorie: Berichte und Rückblicke Seite 1 von 5

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Osterkongress 2026

Der diesjährige Osterkongress fand vom 30.Mai -6.April 2026 in der Walddorfschule Flensburg statt.

Die Woche war gespickt von Bestimmungsnachmittagen, Entsockung und einigen spektakulären Exkursionen wie an die Geltinger Bucht, die Langweile Aue sowie in ein Moorgebiet begleitet von einem alten DJN-Mitglied.

Beobachtungen, …

  • Bei einer Fahrradexkursion an die Beltinger Bucht konnten wir viele Weißwangengänse beobachten, Austernfischer, Kormorane, Grünschenkel.. auf dem Weg zur Spitze der Bucht
    fanden wir auch ein kleines Gewässer mit viel Totholz, vielen Baumpilzen, einigen Moosen wie das Mnium Hornum. An einem kleinen Strandabschnitt eine Wolfsspinne, viele
    Springschwänze und auch Rinder, zwischen deren Weiden unser Weg zurück führte.
  • Bei einer Führung von einem altem, Flensburger DJN-ie wurden uns die Moorflächen nähergebracht und wir bekamen spannende Einblicke in dessen Geschichte.
  • Neben der Hauptvorstandssitzung gab es außerdem die Möglichkeit, die „Windsbraut“ zu besuchen. Einen Traditionssegler, auf dem wir schon oft sehr schöne Stunden auf unseren Segelseminaren hatten.
  • Außerdem fand die alljährliche „Aussockung“ statt, bei der DJNies, welche älter als 27 Jahre sind, verabschiedet werden. Verpackt wurde dies in einen Bunten Abend mit lustigen Sketches und vielen lieben Worten.
  • Außerdem bereiteten“Alte Socken“ bereiteten eine Rallye vor, bei der wir im Gelände um die Walddorfschule Hinweise suchen mussten und knifflige Fragen lösen. Auch botanische/artenkundliche Entdeckungen wurden in die Gewinnerauswahl einbezogen.

Unsere prägnanten/besonderen Beobachtungen:

  • Agrobacterium radiobacter
  • Glocken-Heide erica tetralix
  • Rosmarinheide Andromeda polifolia
  • Moorfrosch rana arvalis
  • Gewöhnliche Moosbeere Vaccinium oxycoccos
  • Österreichischer Kelchbecherling Sarcosyphia austriaca

(Bilder von Alisa Schubert und Alexis Tinker-Tsavalas)

Naturkunde unter Segeln – Segelseminar im Wattenmeer

Vom 15. bis 21. September 2025 fand ein einwöchiges Naturkundeseminar des Jugendbundes für Naturbeobachtung auf dem Traditionssegelschiff Windsbraut im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer statt. 16 junge Erwachsene aus ganz Deutschland nahmen an dem gemeinschaftlich geplanten und gestalteten Törn teil.

Ziel des Seminars war es, Artenkenntnisse und ökologisches Wissen praxisnah zu vermitteln – direkt im Lebensraum Wattenmeer. Exkursionen im Watt, auf Inseln und Halligen wurden mit theoretischen Inputs, Vogelbeobachtungen sowie Workshops zu Segeln, Navigation und Seemannschaft kombiniert. Das gemeinsame Leben an Bord schuf dabei ein starkes Gemeinschaftsgefühl und ermöglichte intensive Lernerfahrungen.

Die Route führte von Wyk auf Föhr über Amrum zu den Halligen Gröde und Oland, weiter nach Pellworm und schließlich nach Husum. Unterwegs erkundete die Gruppe Salzwiesen, Dünen und Wattflächen, beobachtete zahlreiche Küsten- und Seevögel und erlebte das Wattenmeer im stetigen Wechsel von Ebbe und Flut.

Großen Wert legte das Seminar auf Nachhaltigkeit: Gereist wurde überwiegend unter Segeln, die Verpflegung war vollständig vegan. Naturkundliche Beobachtungen wurden auf der Plattform iNaturalist dokumentiert – mit über 500 Beobachtungen von rund 300 Arten.

Fazit: Das Seminar bot einen kompakten, eindrucksvollen Einblick in den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer und verband fachliches Lernen mit Naturerlebnis, Teamarbeit und dem besonderen Gefühl, gemeinsam unter Segeln unterwegs zu sein.

Naturkundeseminar im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Über Himmelfahrt waren wir zum Naturkundeln im BR Schorfheide-Chorin unterwegs. Wir haben auf dem Pehlitzwerder am Parsteinsee gezeltet und mit dem Fahrrad Exkursionen in die Umgebung unternommen.

Segelseminar 2023

Auch in diesem Jahr waren wir eine Woche lang mit unserem Lieblings-Segelschiff, der Windsbraut, auf dem Nordfriesischen Wattenmeer unterwegs. Nach dem Start in Dagebüll sind wir einmal um Amrum herum gesegelt, haben dann dort angelegt und einen Insel-Tag verbracht. Am nächsten Tag änderten sich die Pläne mit dem Wetter, sodass wir statt Oland dann Gröde angelaufen haben. Am nächsten Tag ging es dann weiter zu einem weiteren Arbeitseinsatz auf Hallig Süderoog. Danach mussten wir dann auch schon wieder den Rückweg in Richtung Husum mit Zwischenstopp auf Pellworm und im Heeverstert antreten. Wie immer hatten wir auf dem Segeltörn viel Spaß, leckeres Essen, gute Musik, nette Gesellschaft und ganz viele neue Einblicke ins Segeln und das Wattenmeer. Wer mehr über das Seminar erfahren will, muss die nächste Ausgabe der Lupe* abwarten.

*Die Lupe ist unsere Vereinszeitschrift. Du bekommst sie zugeschickt, wenn du dich über das Mitgliedsformular eingetragen und den Mitgliedbeitrag gezahlt hast.

Das Seminar konnte mit freundlicher Unterstützung durch die Heidehof Stiftung durchgeführt werden.

Pilzseminar 2023

Vom 28-31.10 hat in der Uckermark das Pilzseminar Statgefunden.

Wir haben Pilze mikroskopiert, bestimmt , Sporenabdrücke angefertigt und auch gegessen 😉 Außerdem haben wir auch einen kleinen Waschbär in einer Baumhöhle gefunden.

Einige Arten waren:

-Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare),

-Saitenstieliger Knoblauchschwindling (Mycetinis alliaceus),

-Parasol (Macrolepiota procera),

-Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum)

Amrum Seminar 2023

27.08. – 04.09.23

Vor kurzem fand das DJN Seminar auf Amrum statt. Mit insgesamt 29 Leuten wurde die Salzwiese, das Watt, die Dünen und die Vogelwelt erkundet. Strandeln (am Strand spazieren und nach Strandfunden suchen), Seewatching (Vögel auf dem Meer beobachten), Sandburgen bauen, Werwolf spielen, sowie schwimmen während Sonnen Auf- und Untergängen waren ebenfalls Programm.
Zusammen mit dem DJN Segelseminar, die an einem Tag auf Amrum anlegten, veranstalteten die beiden Gruppen eine stimmungsvolle Sponti (Gesang und Gitarre) Runde. Es war eine tolle Zeit!

Das Seminar wurde durch die Heidehof – und durch die Heinz-Sielmann Stiftung gefördert.

Sommerlager im Ibach

Kurzes Throwback zum diesjährigen Sommerlager in Ibach.
Wir haben auf einem Bauernhof gezeltet und haben bei der Heuernte mitgeholfen. Es war ein total schönes Lager, vor allem durch die besondere Stimmung auf dem Lager. Wir wurden extrem Gastfreundlich empfangen und konnten beispielsweise auch die Außenküche mit nutzen. Nächstes Jahr wird wahrscheinlich wieder ein Lager in Ibach stattfinden, da es uns so gut gefallen hat (:

Kaiserstuhlseminar 2023

Das Kaiserstuhlseminar fand am 27.05. – 03.06.2023 statt.

Ein alter Vulkan, die wärmste Gegend Deutschlands mit artenreichen Wiesen, schluchtartigen Hohlwegen, Eichenwäldern, natürlichen Thermalquellen und alten Steinbrüchen, vielen Naturschutzgebieten und exotischen Vögeln… Wir haben die Umgebung erkundet, Tiere und Pflanzen kennen gelernet und Besonderheiten wie Gottesanbeterin, Smaragdeidechse und Bienenfresser beobachtet.

Es war ein wunderbar gemütliches Beisammensein in Schelingen mitten im Kaiserstuhl, gemeinsames Kochen, abends Gitarre spielen. Wir haben die Abendstimmung in den Weinbergen genossen und zum Baden sind wir an den nahegelegenen Baggersee gefahren und testeten die Thermalquellen des Badbergs.

Rüsselkäfer beim Staffelsee-Seminar

Ein Tag in der Döberitzer Heide

Am 09.09.2021 fand eine Exkursion der DJN-Ortsgruppe Berlin/Brandenburg in die Döberitzer Heide statt. Es ist der älteste ehemalige Truppenübungsplatz in Deutschland. Der größte Teil wird sich selbst überlassen und in einem abgesperrten Bereich (Wildniskernzone) mit Wisenten und Wildpferden gepflegt. Ein Botaniker der Heinz-Sielmann-Stiftung, die die Fläche naturschutzfachlich betreut, begleitete uns bei der Exkursion. Da unsere Gruppe so bunt gemischt war, starteten wir mit einer Vorstellungsrunde.

Kurz hinter dem Parkplatz trafen wir auf die erste besondere Art, mit der niemand gerechnet hatte: der Sandohrwurm. Er ist unsere größte heimische Ohrwurmart und braucht großflächig unbewachsene Lebensräume, er ist ein Pionier mit weltweiter Verbreitung (natürlicherweise, nicht durch Menschen). Eigentlich an Küsten und Flussufern zuhause, nimmt er auch Kiesgruben oder Truppenübungsplätze an. Da das Tier normalerweise in seiner Wohnröhre unter dem Sand verborgen ist, bekammt man es selten zu Gesicht.


Sandohrwurm

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