Wenn die Nächte im Frühjahr über 6° Celsius warm sind, kommen die Amphibien aus ihren Winterquartieren und wandern in die Gewässer. Die Braunfrösche haben bereits ihre Laichballen abgelegt, sie bevorzugen flache Gewässerbereiche, die sich schnell erwärmen, damit sich die Larven möglichst schnell entwickeln. Zu den Braunfröschen gehören der Grasfrosch, der Springfrosch und der Moorfrosch. Der Moorfrosch ist ein ganz besonderer Vertreter der Gruppe: Zur Paarungszeit färben sich die Männchen für kurze Zeit blau. Läuft man im März und Anfang April an einem flachen Stillgewässer vorbei, aus dem blubbernde Laute dringen, lohnt es sich genauer hinzuschauen – vielleicht hüpfen dort Moorfrösche. Das Blubbern ist der typische Balzruf der Moorfroschmännchen.
Kategorie: Naturkunde Seite 6 von 18
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Dies ist die ungekürzte Fassung eines Leserbriefs an das Göttinger Tageblatt.
Ackerflächen sollen durch kurzgeschorenen und massiv gedüngten Rasen aufgewertet und Bodenbelastungen verringert werden?
Eine einfache Rechnung zeigt: Auf landwirtschaftlichen Intensivflächen, wie es die angesprochenen Ackerflächen rund um die ehemalige Bauschuttdeponie sind, werden nach verschiedenen Quellen heute immer noch mehr als die politisch angestrebten 80 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr eingebracht.
Allerdings: Auf den geplanten „Greens“ des Golfplatzes ist der Einsatz von 250-400 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr vorgesehen, um die auf vier Millimeter kurzgeschorenen Rasenflächen in der gewünschten “Qualität” zu halten. Das ist bis zum Fünffachen des Zielwertes für die bestehenden Ackerflächen! Von einer Aufwertung kann hier niemals die Rede sein, denn auch bei den heute schon intensiv gedüngten Ackerflächen bedeutet die Golfplatznutzung eine weitere Zunahme der Stickstoffeinträge.
Mailager im Weserbergland vom 13. bis zum 17.05.2015
Hey seid ihr dabei?!
Am 13.05.2015 bepacken wir unsere Drahtesel mit unseren lieben Sachen und fahren mit der Bahn ins Weserbergland um dort auf einem Bauernhof zu zelten und vier schöne Tage im Kreis Höxter zu verbringen. Wir kochen selbst und machen zahlreiche Exkursionen in die Natur. Unter anderem bestimmen wir Schmetterlinge, die wir auf Kalkmagerrasen finden werden, fahren Fahrrad entlang der Weser, nehmen Fledermausrufe mit einem Detektor auf und machen uns einfach vier gemütliche Tage zusammen, an denen jeder seine Ideen einbringen kann.
Wanderwoche vom 22. bis ca. 29. Mai 2015
Was wächst und wohnt an der Wutach? – Naturkundliche Trekking-Tour durch eine einzigartige Schlucht
Wilde Schluchten, Steile Felsen, ein rauschender Gebirgsfluss und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt – all das erwartet euch in der Wutachschlucht.
Vom 22. bis zum 29. Mai wollen wir die Wutachschlucht zwischen Alb und Schwarzwald erkunden und damit einen besonders naturnah erhaltenen Fluss genauer unter die Lupe nehmen. Wir starten in Lenskirch (in der Nähe vom Titisee) und wandern von da aus Stück für Stück Richtung Stühlingen.
Die Wutach hat sich in den letzten 18.000 Jahren ihren Weg durch verschiedene Gesteinsschichten gebahnt und so eine einzigartige Schluchten-Landschaft geschaffen, die zahlreichen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet. Diese wollen wir bestimmen und kennenlernen und so herausfinden, was einen naturnahen Gebirgsfluss ausmacht. Wir starten in Lenzkirch, wandern von dort aus Stück für Stück in Richtung Stühlingen und übernachten draußen.
Pfingstseminar (22.-25.05.2015) in Berlin
Im Garten gibt es einen gepflegten Rasen aber von Natur keine Spur? Das gefällt uns nicht! Wir wollen lernen, wie man die Natur in den Garten holt. Dazu treffen wir uns über Pfingsten in Berlin und gestalten den Garten des Internationalen Kulturzentrums NOVILLA. Ob ein Insektenhotel, Blühstreifen oder ein naturnaher Gartenteich, unsere Möglichkeiten sind vielfältig.
Im Laufe des Jahres können wir dann immer wieder vorbei gehen und gucken wer in unsere geschaffenen Lebensräume eingezogen ist.
Wochenendseminar vom 18. – 20.04.2015 in Oldenburg (Niedersachsen).
Der Frühling kommt und damit auch die ersten Frühblüher und Wildkräuter! Euer Essen könnt ihr nämlich nicht nur mit Kräutern aus der Provence würzen, sondern auch ganz regional!
Selbst in und um Oldenburg kann man Kräuter für Pesto, Tee und Salat sammeln.
Ihr wollt wissen, welche Kräuter ihr sammeln könnt? Dann kommt zu unserem Wildkräuterwochenende.
Vom 30.04. bis 03.05.2015 bei Kostrzyn nad Odrą, Polen
Der Nationalpark Warthemündung (Park Narodowy Ujście Warty) kurz hinter der deutsch-polnischen Grenze bietet eine besondere Flusslandschaft mit Überschwemmungsgebieten, die Röhrichte, Auenwälder sowie Wiesen und Weiden beinhalten.
An einem langen Wochenende wollen wir mit unseren Fahrrädern die einzigartige Flusslandschaft und die vielfältige Vogelwelt entdecken.
Im Biospährenreservat Rhön vom 03. bis 12.08.2015
Du hast Lust, die Artenvielfalt der Rhön kennenzulernen? Du interessierst dich für Naturschutz und Nachhaltigkeit und möchtest gemeinsam mit anderen Jugendlichen auf Exkursion gehen? Du möchtest herausfinden, was ein Biosphärenreservat ist und wie die Menschen im BR Rhön leben und arbeiten?
In einem zehntätigen Seminar im Biosphärenreservat Rhön wollen wir gemeinsam verschiedenen Fragen nachgehen:
- Was ist ein Biosphärenreservat?
- Welche Ziele beinhaltet das Naturschutzkonzept des BR Rhön?
- Wie beeinflusst das Biosphärenreservat (und die verschiedenen Zonen) die Menschen vor Ort und wie setzen sich die Menschen mit dem Thema Naturschutz auseinander? Gibt es Konflikte verschiedener Interessensgruppen?
Stadt-Land-FLUSS-Kongress vom 30.03. – 06.04.2015
Der Frühling beginnt und ihr wollt endlich wieder raus? Wir auch!
In der Woche vor Ostern treffen wir uns, um gemeinsam etwas zum Lebensraum Fluss zu lernen, zu entdecken und zu erleben. Bei der Waldorfschule Evinghausen, wo wir unterkommen werden, fließt ein kleiner Bach mit Quelle, so dass wir direkt auf dem Gelände im Wasser planschen können.
Am 23. und 24.11. fand in Freiburg unter der fachkundigen Leitung des Moosexperten Michael Lüth ein Moosseminar statt. Am Samstag ging es um 8 Uhr mit einer kleinen Einführung los: Was sind Moose und wieso sind sie spannend? Zunächst kurz zum Aufbau eines Mooses: Moose bestehen in der Regel aus dem Gametophyten (das Grüne) und dem Sporohphyten (auch Sporogon, meist eine Kapsel auf einem Stiel, die aus dem Moos herausragt). Moose sind besonders interessant, da sie sensibel auf Umweltveränderung reagieren und so sowohl kleinste Standortunterschiede als auch Klimaveränderungen anzeigen.