Berlin: Der Hauptbahnhof ist voll, kaum steigt man aus der S-Bahn steckt man schon in einer großen Menschentraube. Langsam schieben sich die Massen die Treppe hinunter, nach draußen auf den Bahnhofsvorplatz. Auch hier ist alles voll. 250 000 Menschen sind am Sonntag den 10.10.2015 nach Berlin gekommen um gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu demonstrieren. Darunter auch eine Gruppe DJNer und Socken, wir haben extra die HVS nach Berlin verlegt um als HV an der Demo teilnehmen zu kommen. Die Stimmung war gut, es war beeindruckend wie viele Menschen sich versammelt haben. Der lange Zug an Menschen verschiedenster Organisationen und Projekte schob sich langsam durch die Stadt, vorbei am Brandenburger Tor bis zur Siegessäule.
Herbstlager vom 16. bis 18. Oktober 2015
Das Steinhuder Meer stellt einen wichtigen Rastplatz für viele Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden dar. Welche Arten es für einen Zwischenstopp an diese große Wasserfläche verschlägt, wollen wir am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober herausfinden. Auch die Uferzone und das angrenzende Moor möchten wir genauer unter die Lupe nehmen, denn im Herbst gibt es hier noch spannende Pflanzen und Schnecken zu entdecken.
In der Umgebung von Konstanz und Radolfzell wollen wir die Vögel am Bodensee beobachten. Um diese Jahreszeit kommen viele Zugvögel (z. B. Krick- und Knäkenten und verschiedene Watvögel) auf ihrem Weg nach Süden hier vorbei und legen in den nahrungsreichen Flachwasserzonen des Sees eine Rast ein. Zahlreiche andere Vögel kommen außerdem an den Bodensee, um dort den ganzen Winter zu verbringen, so zum Beispiel Schellenten, Schnatterenten und Schwarzhalstaucher. Im Ermatinger Becken überwintern 70% aller in Baden-Württemberg überwinternden Wasservögel!
Es gibt also viel zu entdecken – außer den Vögeln warten auf uns auch die ausgedehnten Riedwiesen am Bodenseeufer mit ihrer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt.
Wann? 2. bis 4. Oktober 2015
Wo? Beim NABU-Naturschutzzentrum Wollmatinger Ried in Reichenau
Kosten: 33€, die Fahrtkosten werden bis zur Hälfte des Normalpreises erstattet
Anmeldung: bitte bis zum 15.9.2015 bei Clara
Ein winziger Einblick in Tübingens Natur und Umwelt
Es war wie fast jeder Tag. Ich saß für eine gute Zeit in der Bibliothek und las Texte. In diesem Fall glaube ich Philosophietexte, „Amartya Sen: Ökonomie für den Menschen“, eine Abhandlung zum Armutsbegriff im Bezug zur Gerechtigkeitsdebatte. Wenn man aber ungefähr 100 Seiten gelesen, auch wenn die Texte sich gut lesen ließen, braucht man eine Pause. In diesem Fall nutzte ich die Pause zum Laufen. Ich laufe meist um den in Tübingen liegenden Österberg, der besonders schön ist, da er zum Teil unbebaut ist und Wald und eine schöne Wiese beherbergt. Die Wiese wird zum Teil gemäht und zum Teil von Schafen abgegrast. Es handelt sich dabei um eine interessante Wiese, da man ganz gut den Lauf der Monate erkennen kann. So sind zurzeit nun neben den Fruchtständen des Bärenklaus, an denen sich der Stieglitz bedient, auch große Flecken an Skabiosen-Flockenblumen, Wiesenflockenblumen und Johanniskraut zu entdecken.
Nachtrag: Das Göttinger Tageblatt hat einen Bericht geschrieben.
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Am 13. Juni 2015 ist es wieder soweit: Alle Naturfreund*innnen werden am 17. GEO-Tag der Artenvielfalt aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.
Seggen bereiten so manchem Gartenbesitzer Kopfzerbrechen, wenn sie seinem Idealbild eines gepflegten Rasen entgegenstehen. Mit ihren hartnäckigen Ausläufern ist vor allem die Behaarte Segge (Carex hirta) kaum wieder wegzubekommen, aber will man das denn überhaupt? So ein gepflegter Rasen ist doch eh langweilig und Seggen sind eine spannende Artengruppe. Man kann die verschiedenen Arten sogar gut als Zeigerpflanzen verwenden: Wenn man die Seggen auf einer Fläche bestimmen kann, kann man meist schon einiges über die Standortfaktoren dort aussagen.
Aber was sind Seggen denn überhaupt? Und woran erkennt man sie und wie kann man die einzelnen Arten unterscheiden?
Vom 17.- 23. August zwischen Halligen und Inseln, umgeben von den Weiten des Meeres…
Im August veranstaltet der DJN ein einwöchiges Segelseminar.
Los segeln werden wir in Husum. Von dort gilt es unbekannte Ufer anzusteuern, Wattwanderungen zu unternehmen und uns beim Segeln den Wind durchs Gesicht wehen zu lassen.
Themen wie Fortbewegung ohne Ressourcenverbrauch – traditionelle Seemannschaft, Nutzungskonflikte im Nationalpark sowie die Verschmutzung der Meere und viele andere Problematiken werden uns auf unserer Reise begleiten.
Wenn die Nächte im Frühjahr über 6° Celsius warm sind, kommen die Amphibien aus ihren Winterquartieren und wandern in die Gewässer. Die Braunfrösche haben bereits ihre Laichballen abgelegt, sie bevorzugen flache Gewässerbereiche, die sich schnell erwärmen, damit sich die Larven möglichst schnell entwickeln. Zu den Braunfröschen gehören der Grasfrosch, der Springfrosch und der Moorfrosch. Der Moorfrosch ist ein ganz besonderer Vertreter der Gruppe: Zur Paarungszeit färben sich die Männchen für kurze Zeit blau. Läuft man im März und Anfang April an einem flachen Stillgewässer vorbei, aus dem blubbernde Laute dringen, lohnt es sich genauer hinzuschauen – vielleicht hüpfen dort Moorfrösche. Das Blubbern ist der typische Balzruf der Moorfroschmännchen.
Dies ist die ungekürzte Fassung eines Leserbriefs an das Göttinger Tageblatt.
Ackerflächen sollen durch kurzgeschorenen und massiv gedüngten Rasen aufgewertet und Bodenbelastungen verringert werden?
Eine einfache Rechnung zeigt: Auf landwirtschaftlichen Intensivflächen, wie es die angesprochenen Ackerflächen rund um die ehemalige Bauschuttdeponie sind, werden nach verschiedenen Quellen heute immer noch mehr als die politisch angestrebten 80 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr eingebracht.
Allerdings: Auf den geplanten „Greens“ des Golfplatzes ist der Einsatz von 250-400 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr vorgesehen, um die auf vier Millimeter kurzgeschorenen Rasenflächen in der gewünschten “Qualität” zu halten. Das ist bis zum Fünffachen des Zielwertes für die bestehenden Ackerflächen! Von einer Aufwertung kann hier niemals die Rede sein, denn auch bei den heute schon intensiv gedüngten Ackerflächen bedeutet die Golfplatznutzung eine weitere Zunahme der Stickstoffeinträge.
Mailager im Weserbergland vom 13. bis zum 17.05.2015
Hey seid ihr dabei?!
Am 13.05.2015 bepacken wir unsere Drahtesel mit unseren lieben Sachen und fahren mit der Bahn ins Weserbergland um dort auf einem Bauernhof zu zelten und vier schöne Tage im Kreis Höxter zu verbringen. Wir kochen selbst und machen zahlreiche Exkursionen in die Natur. Unter anderem bestimmen wir Schmetterlinge, die wir auf Kalkmagerrasen finden werden, fahren Fahrrad entlang der Weser, nehmen Fledermausrufe mit einem Detektor auf und machen uns einfach vier gemütliche Tage zusammen, an denen jeder seine Ideen einbringen kann.