Kategorie: Berichte und Rückblicke Seite 3 von 5

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Rückblick: Sommerlager auf Hallig Hooge 2014

Rückblick: Sommerlager auf Hallig Hooge

Die Sonne im Gesicht und jede Menge gute Laune im Gepäck kamen wir am Mittwoch, 23. August, mit der Fähre von Schlüttsiel aus auf Hooge an. Staunend über die doch sehr, sehr flache Landschaft folgten wir Kerstin an ein paar Warften vorbei und über den Deich zum Zeltplatz, wo es erstmal ans Zelte aufbauen und Schlafplätze organisieren ging, bevor unsere knurrenden Mägen beruhigt wurden.

Am nächsten Morgen führte uns Kerstin, die ein FÖJ auf Hooge gemacht hat, über die Hallig. Es ist schon ein niedliches Eiland. 10 Warften, 100 Einwohner, jede Menge Cafés, gefühlte 5 Bäume, Salzwiesen, ein Laden, ein Postbote und eine Wattenmeer-Schutzstation. Einen anderen Blick auf die Hallig konnten wir abends genießen, als wir uns durch’s Watt zur vorgelagerten Sandbank, dem Japsand, aufgemacht haben. Neben Wattwürmern, Seegras, Meersalat, Herzmuscheln, Sandklaffmuscheln, Schwertmuscheln, Quallen, Strandkrabben und vielen anderen Wattbewohnern konnten wir außerdem einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten.

Rückblick: Landart in Schmilau 2014

Rückblick: Landart Seminar in Schmilau

Am Küchensee bei Ratzeburg für eine kurze Zeit nicht sprechen, jeder für sich 222 Schritte in die Natur gehen und Eindrücke sammeln. So begann das Landart-Seminar, bei dem wir am ersten Tag zum Thema „Bauten von Tieren“ Kunstwerke gestaltet haben.

Vom Landregen im Norden ließen wir uns wenig beeindrucken und erkundeten die sumpfigen Uferstreifen der Seen auf der Suche nach nützlichen Baumaterialien für die zuvor ausgelosten Tiere für jede*n. Am Ende entstand ein Hotel für Mäuse, Wasserläufer, Biber und Eichhörnchen inklusive durchgeplanten Naturkundetouren aufs Wasser sowie ein riesiger Ameisenbau mit eingebauter Schlammkuhle für Wildschweine und einem Kokon für Raupen über dem ein Vogelnest thronte…

Rückblick: Gefiedertes am Weserstrand

Bericht von der Wochenend-Exkursion im Weserbergland vom 28.02. – 02.03.2014

Der Schaffner der Nordwestbahn wirkt gestresst, als sich die sieben Vollbepackten mit ihren sieben Fahrrädern einer nach dem anderen in seinen Abteil ergießen. Für eine DJN-Expedition werden die logistischen Kapazitäten der Bahn optimal ausgeschöpft. Nahrungsmittel, Schlafzeug, Beobachtungsinstrumentarium und wissenschaftliche Literatur werden auf klimafreundlichem Wege zu ihrem Bestimmungsort gebracht – eine Klampfe darf natürlich auch nicht fehlen.

Mit soviel Trubel hat er im Bahnhof Ottbergen nicht gerechnet.
„Jetzt machen Sie doch mal Platz!“ versucht er sie beim rangieren anzutreiben. Zügig muss es zugehen beim Einsteigen. Jawohl! Ihm müssen wohl schon die zu jener Zeit umtriebigen Karnevallsgesellschaften den letzten Nerv geraubt haben. „Die Fahrscheine bitte. Sie haben aber acht Fahrräder hier!”

Rückblick: Elefanten, Grashüpfer und Hexenkraut

Wandern im Elbsandsteingebirge vom 16. – 23. August 2013

 

Stell dir 16 Elefanten vor, alle gleich schwer bis auf einen, der ist schwerer oder leichter als die anderen. Du hast vier Waagen, die du nur einmal benutzen kannst – wie findest du heraus, welcher Elefant ein anderes Gewicht hat als der Rest?

 

Mit diesem und anderen Rätseln machte sich ein kleine Gruppe DJNer auf den Weg, die Berge der Sächsischen Schweiz zu erklimmen. Oder sollte ich lieber von Hügeln schreiben? Nach den Alpen kam es mir beinahe so vor – doch nicht minder war meine Begeisterung für diese Landschaft! Durch ein Meer und später durch die Elbe ausgeformt, hat das Sandsteingebirge eine eigenartige Schönheit, die wir eine Woche lang entdecken konnten.

 

Wie koche ich ein veganes Wochenende mit DJN-Aroma?

Rezept für 17 bis 20 Personen,
Vorbereitungszeit: ausreichend Zeit einplanen
Kochen: Freitag, 26.10. bis Sonntag, 28.10.
Verzehren: mind. 9 Std. einplanen

Zutaten:
1 große Villa in Husum
1 Küche, die auch Chaos aushält
1 super Gastgeber
1 Katze

Das Wüstencamp

Rückblick auf das Sommerlager des DJN in der Lieberoser Heide im August 2012
Mehr als ein Dutzend junge Menschen aus ganz Deutschland und den Niederlanden sind diese Woche in Lieberose zu Gast“, tituliert die Lausitzer Rundschau. „Ziel ist das Kennenlernen einer großen, von Wegen relativ unzerschnittenen und landschaftlich ungemein vielseitigen Landschaft.“, beschreibt es die MOZ am 17.08.2012.
Acht Tage voller Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad, ausgestattet mit drei Autos für die riesigen Entfernungen, die das Wildnisentwicklungsgebiet der Lieberoser Heide, nördlich von Cottbus, zu bieten hat.

Kalte Nasen, Seeadler und Sonnenschein

Rückblick von der vogelkundlichen Rad-Exkursion nach Linum
von der RegionalgruppeBerlin-Brandenburg

Letzten Samstag (17.11.2012) war es mal wieder so weit: eine Ganztagesexkursion mit dem DJN Berlin-Brandenburg. Diesmal sollte es zu den Linumer Teichen gehen. Zusammen fuhren wir (fünf Kälte nicht scheuende DJNer*innen) mit S-Bahn und Zug nach Kremmen. Von dort aus sind wir noch ca. 9 km per Fahrrad nach Linum geradelt. Auf dem Weg in dieses Gebiet sahen wir bereits erste Kraniche und kurz vorm dem Ortseingang zu Linum saß ein ca. 3.000 Tiere großer Gänseschwarm, der einen ersten beeindruckenden Anblick bot.

    Die Linumer Teiche waren ursprünglich ein Moorgebiet, in dem vor ca. 350 Jahren Torf abgebaut wurde. Heute befinden sind an selbiger Stelle Karpfenteiche, die typischerweise im Herbst abgelassen und somit halbtrocken gelegt werden. Entsprechend sind zur Brutzeit viele schilftypische Arten wie Rohrsänger, Schwirle, Beutel- und Bartmeisen an zu treffen. In der Herbstzugzeit trifft man dagegen vorrangig auf nordische Gänsearten, Kraniche und verschiedenen Limikolen (Wagner & Moning 2009).

Bericht: Orchideen und Bienenfresser am Kaiserstuhl

Rückblick auf das Kaiserstuhlseminar 2012

Sonne, sehr freundliche und etwas anders sprechende Leute und tolle selbstgebastelte Pfeile begrüßten die DJNer in Bötzingen und führen sie zu einem wundervollen Bauernhof. Dort war das Südlerzelt im Garten schon aufgebaut wir mussten nur noch unsere Sachen verteilen und das Essen war sogar auch schon fast fertig! Am 25. Mai brach also eine Horde DJNer dank der Einladung von Martin in den tiefen Süden auf, um in den nächsten Tagen den wunderschönen Kaiserstuhl zu erkunden.

In der gemütlichen „Draußen(Sommer)-Küche“ mit den Sofas nahmen wir dann das tolle Abendessen ein und schlüpften schon bald in die Heia, es war schon spät geworden. Der außerordentliche Blumenstrauß mit Pyramiden-Orchis, Klappertopf und Wiesen-Salbei wurde aber noch durchbestimmt und bewundert.

Urlaub im Regenwald

Der StiBe zum Sommerlager an der Müritz im August 2012

Als wir am Sonntagmorgen aufwachten, konnten wir schon den Regen auf das Zeltdach trommeln hören. Nach dem Frühstück zogen wir trotz nicht gerade überragender Motivation in den Wald los, der uns ein wenig Regenschutz bot. Johanna gab uns die Aufgabe auf dem Weg Material zu sammeln, damit jeder von uns eine Figur der Mumin-Geschichte, aus der jeden Abend ein Kapitel vorgelesen wurde, mit Naturmaterial bastelt. Wir kamen an einer wenig bewachsenen Stelle an, wo wir mit Mumin und Schnupferich Leben in den Wald zauberten. Unser nächster Stop war dann eine kleine Hütte, an der wir eine kleine Maus, die sich vor dem Regen versteckte, beobachten konnten. Außerdem sammelten wir viele verschiedene Farben des Waldes und erstellten eine kleine Farbpalette. Besonders freuten wir uns über Helmkraut (Scrutellaria galericulata) und Hexenkraut (Circaea lutetiana).

C’était très chouette en France!

Rückblick über zwei tolle DJN-Wochen in Südfrankreich im Herbst 2012.

Frankreich (oder doch Holland?)

Jede Reise braucht ein Lied, und das Lied unserer Südfrankreichtour war unangefochten „Holland“, geschrieben von Pirkko von der Heckenkapelle (Lahninger Wandervogel).

Die Zehen laufen mir davon, deinen Schritten nach

Ende September zwängten sich 13 neugierige DJNer und neu Zugestoßene in stickige Autos, um ihre zweiwöchige Entdeckungstour in Frankreichs Süden anzutreten. Die lange, aber reibungslose Fahrt führte zunächst nach Saintes-Maries-de-la-Mer, eine Kleinstadt in der Camargue, von wo aus wir in der ersten Woche die Natur des Rhône-Deltas unter die Lupe, vor das Spektiv oder in den Kescher nahmen. Die zweite Woche verbrachten wir etwas weiter nördlich in Saint-Rémy-de-Provence. Von dort aus ließen sich sowohl die Bergkette Les Alpilles als auch die Crau, Europas einzige Steinsteppe, erkunden.

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