Februar: Der Vorfrühling ist da!

Oder kommt zumindest bald, je nachdem, wo ihr so wohnt…

…und damit auch die Vorfreude auf das Wiedererwachen der Natur. Die ersten Vorboten lassen sich schon beobachten, so zum Beispiel blühende Haselsträucher. Die gelb staubenden Kätzchen hat sicher jede*r schonmal gesehen, diese beinhalten die männlichen Blüten und produzieren große Mengen an Pollen. Doch habt ihr auch schonmal so genau hingeschaut, dass ihr auch die weiblichen Blüten entdeckt habt? Diese sitzen meist weiter unten an den Zweigen und sind recht unscheinbar. Schaut man jedoch genau hin, kann man die roten Narben (das ist der Teil der weiblichen Blüte, auf dem die Pollenkörner landen) erkennen, die aus den Knospenschuppen hervor schauen.

Januar: Tropische Gäste im Großhandel

Im Winter (wenn sich draußen nur schwer was finden lässt) weiche ich gerne in tropische Gefilde aus, und zwar innerhalb Deutschlands: Einerseits bieten die Gewächshäuser der botanischen Gärten oftmals vielerlei tropischen Wirbellosen eine neue Heimat, aber ein noch spannenderer Lebensraum sind Baumärkte und Gartencenter!

Biodiversitäts-Seminar 2017

Biodiversitäts-Seminar Juli/August 2017

Wann: Juli/August
Wo: Schleswig-Holstein

Es werden noch Interessierte gesucht, die bei der Vorbereitung helfen möchten.

Osterkongress 2017

Osterkongress vom 10.04.-17.04.2017

Wann: 10.04.-17.04.2017
Wo: Gera
Was: Vorträge, AG´s, Exkursionen, Jahreshauptversammlung und Verabschiedung der 25 Jährigen.

Kranich-Balz Seminar

Kranich-Balz Seminar vom 24.03.-26.03.2017

Wann: 24.03.-26.03.2017
Wo: Eberswalde
Was: Kraniche bei der Balz beobachten.

Wer hat ihn schon gesehen, den Tanz der majestätischen Tiere? Wenn die Balz beginnt, kann er beobachtet werden und in diesem Frühjahr möchten wir deshalb eine Exkursion bei Eberswalde veranstalten.

Anmeldung: Bei Friederike.

Naturschutztage am Bodensee

Der DJN hat auch dieses Jahr wieder einen Stand bei den Naturschutztagen am Bodensee in Radolfzell vom 05.-08. Januar 2017.

Ist für Naturschutzinteressierte auf jeden Fall eine spannende Veranstaltung.
Und der Bodensee ist auch im Winter wunderschön!

Weitere Infos hier

Dezember: Von Höhlenbewohnern und -gästen

Im Winter ist die Insektenwelt draußen im Ruhemodus und fliegende Insekten lassen sich kaum mehr finden.

Während einige bekannte Tagfalter wie z.B. das Tagpfauenauge, der Admiral und der kleine Fuchs als Erwachsene an kühlen und sicheren Verstecken überwintern, gibt es sogar Nachtfalter, die es ihnen gleich tun. Zum Beispiel verharrt die Zackeneule (Scoliopterix libatrix) in feuchten Kellern, Schuppen, Stollen und natürlicherweise in Höhlen und ist manchmal sogar von Tau überzogen. Eine einzelne Zackeneule ließ sich beim Überwintertn in einer kleinen Höhle an der Bode bei Thale im Harz entdecken.

Dort war sie in bester Gesellschaft: Echte Höhlenwesen gab es dort!

November: Wie man im Winter Bäume auseinander halten kann

Langsam wird es winterlich, das Laub ist bunt gefärbt und liegt mittlerweile zum größten Teil auf dem Boden. Was aber soll man tun, wenn man trotzdem wissen will, welche Bäume oder Sträucher das sind, die um einen herum wachsen?  Sicher ist: Mit Blättern erkennt man zwar wesentlich leichter, mit welchen Arten man es zu tun hat, aber ohne geht es auch! Schaut man genau hin, bieten einem die Knospen, Blattnarben und die Beschaffenheit der Rinde eine Menge Merkmale, anhand derer man die Arten unterscheiden kann. Im Moment geben einem außerdem oft noch ein paar restliche Blätter an den Zweigen oder die Blätter auf dem Boden unter dem jeweiligen Baum Hinweise, ob man mit der Bestimmung richtig liegt. Wenn du also auch lernen möchtest, Gehölze im Winter zu bestimmen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, damit anzufangen!

Oktober: Musik auf Gräsern und anderem Grünzeug

Langsam wird es Herbst und die Vogel- und Heuschreckenstimmen verstummen. Da muss die Stille doch mit anderen Geräuschen gefüllt werden. Und was eignet sich dafür besser als ein am Wegesrand wachsenden Grashalm?! Jeder von euch hat doch sicher schon mal auf einem Grashalm gepfiffen oder es zumindest versucht. Falls nicht, es ist gar nicht so schwer: Einfach einen Grashalm straff zwischen die Daumen und Handballen klemmen und durch den engen Spalt im Daumenbereich Luft pusten. Der/die interessierte Pfeifnase wird festgestellt haben, dass es auf unterschiedlichen Gräsern unterschiedlich gut geht. Und da wir ja Naturkundler*innen sind, haben wir eine kleine wissenschaftliche Testreihe gemacht und nutzen die Gelegenheit, ein paar Grasarten vorzustellen.

September: Kleine Raupen trotzen dem kalten Winter

So langsam geht auch in diesem September, trotz des immer noch erstaunlich sommerlichen Wetters, der Sommer zu Ende. Die letzten abgeflogenen Admiräle und Tagpfauenaugen an faulem Obst sind ein klares Zeichen für das Ende der Tagfaltersaison und der ein oder andere Tagfalter-Fan freut sich vielleicht nun endlich wieder Zeit für andere Dinge zu haben – aber hehe, heute lernt ihr, warum ihr euch eindeutig zu früh gefreut habt! 😉

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