Im September diesen Jahres haben wir ein sehr schönes Seminar auf Hallig Hooge verbracht. Vom 20. bis 28. haben wir eine Woche lang die Hallig unsicher gemacht und sehr viel erleben, entdecken und kennenlernen können. Das Wetter war anfangs super und wurde dann immer wechselhafter bis es am Abfahrtstag teilweise in strömen regnete.
Mit mal mehr und mal weniger Leuten waren wir vor Ort und eine tolle, bunt durchmischte Gruppe. Untergekommen sind wir im Seminarhaus der Schutzstation Wattenmeer,
30 Teilnehmer beim Biodiversitätscamp des Deutschen Jugendbunds für Naturbeobachtung
Pressemitteilung Nr. 77/2019 der Nationalparkverwaltung Bayrischer Wald, vom 12.08.2019:
Ein Teil der Camp-Teilnehmer hat am Latschensee gerade eine
Libelle gefangen. Nach Literaturrecherche ist sicher: Es ist eine Hufeisen-Azurjungfer. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)
Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Ein breit verankertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft für den großen Wert der Biodiversität ist eine wichtige Voraussetzung. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit der Auszeichnung vorbildlicher Projekte den Blick auf den Wert der Naturvielfalt und die Chancen, die sie uns bietet. Gleichzeitig zeigen diese Modellprojekte, wie konkrete Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt, ihrer nachhaltige Nutzung oder der Vermittlung praktisch aussehen.

Vom 9. bis 15 Mai 2019 trafen sich fast 30 Personen, um sich in Pevestorf im Wendland intensiver mit Entomologie (Insektenkunde) zu beschäftigen. Täglich standen Exkursionen in die Elbauen und andere interessante Flächen der Umgebung auf dem Programm, wo wir dank einer Ausnahmegenehmigung auch im Naturschutzgebiet Insekten beobachten und sammeln konnten. Viele Arten sind im Freiland nicht bestimmbar, da die Merkmale nur unter starker Vergrößerung am unbeweglichen Tier sichtbar sind. Daher haben wir auch Insekten präpariert, um sie anschließend unter dem Binokular zu bestimmen. Über die ethischen Aspekte des Sammelns zu wissenschaftlichen Zwecken wurde in der Runde diskutiert.
Gerrit von der DJN-Ortsgruppe Göttingen war Ende 2018 in Sharm El Sheikh (Ägypten) auf der UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP 14). Neben dem Kennenlernen von und Mitmischen in der Biodiversitäts-Politik hat er sich als DJNer natürlich auch der Pflanzen und Tiere vor Ort gewidmet. In seinem Beitrag schreibt er, warum man nicht erst zum nächsten Nationalpark fahren muss, um die Natur besser kennen zu lernen.
Die Rodung des Hambacher Forsts durch RWE ist mittlerweile in aller Munde. Es geht dabei nicht nur um die Zerstörung eines wertvollen Lebensraums mit geschützten Arten, sondern auch um den Klimawandel und die Zukunft der Kohleenergie in Deutschland.
Unsere Generation ist von den aktuellen Entscheidungen bezüglich des Klimawandels am stärksten betroffen, da wir noch viel länger mit den Folgen leben werden.
Die Jugenddelegation der G7 hat deshalb einen offenen Brief an die Regierung und die Politik verfasst, mit dem Appell, sich gegen Umweltzerstörung durch die Kohleindustrie auszusprechen.
Zusammen mit über 100 anderen Jugendvertreter*innen und Jugendverbänden haben wir vom Hauptvorstand stellvertretend für den DJN diesen Brief mit unterschrieben. offener-brief-diezukunftsindwir

Am 17. Juni 2018 trafen sich mehr als 35 Teilnehmer*innen zum 20. Geo-Tag der Natur auf dem Kerstlingeröder Feld. Eingeladen hatten die drei Naturschutzverbände BSG, BUND und DJN, um zusammen mit zahlreichen Expert*innen die heimische Natur zu erkunden. In diesem wertvollen Naturschutzgebiet sollten Pflanzen, Vögel und Insekten entdeckt und gelistet werden.
Dabei wurden in kürzester Zeit 247 Pflanzenarten notiert, davon 10 Arten der Roten Liste Niedersachsen. Unter 14 gelisteten Vogelarten war auch der gefährdete Neuntöter und bei den Schmetterlingen von 21 entdeckten Arten allein 10 auf der Roten Liste Niedersachsen.
Kaiserstuhl-Seminar vom 05.- 12.08.2018
Wann: 05. – 12. August 2018
Wo: Oberbergen
Was: Möchtest du diesen Sommer garantiert Sonne haben? Dann entdecke mit uns den Kaiserstuhl! Ein Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs, die wärmste Gegend Deutschlands mit Trockenrasen, Hohlwegen, Eichenwäldern, natürlichen Thermalquellen, Steinbrüchen… Wir werden die Umgebung erkunden, die aufgrund ihrer Besonderheit viele wärmeliebende Arten wie Flaumeiche, Gottesanbeterin, Bienenfresser und einiges mehr beherbergt. Freue dich auf ein gemütliches Beisammensein in Oberbergen mitten im Kaiserstuhl, gemeinsames Kochen und abends Gitarre spielen.
Wochenendexkursion vom 1.6. bis zum 3.6. 2018
Wir zelten direkt am Steinhuder Meer (bei Hannover) und erkunden mit dem Fahrrad die Gegend. Rund um den See gibt es mehrere Naturschutzgebiete, die entdeckt werden wollen. Im Meerbruch schauen wir bei den See- und Fischadlern vorbei und beobachten Limikolen, Enten, aber auch Libellen und richten unsere Blicke auch mal vom Himmel weg, um uns die Pflanzenwelt am Steinhuder Meer nicht entgehen zu lassen. Im Toten Moor sehen wir mit Glück Ziegenmelker und Waldschnepfe, können aber auf jeden Fall den Unterschied zwischen Hoch- und Niedermoor erleben. Außerdem beschäftigen wir uns mit dem Thema Moornutzung und Moorschutz in Niedersachsen. An den Abenden lassen wir gemütlich den Tag ausklingen, kochen und singen gemeinsam.
Wochenendseminar am Seeburger See vom 14.-16.9.2018